Barbados

Noch sind wir auf der Insel Barbados, der oestlichsten Karibikinsel. Mittlerweile lieegen wir schon wieder seit fuenf Tagen hier vor Anker und sind nicht mehr zu zweit sondern zu viert. Seit Mittwoch haben wir Familienbesuch aus Deutschland, Lilli und Babsi, Mama und Schwester von Martin, sind zu uns in die Karibik gekommen. Lilli bleibt fuer knapp drei Wochen an Bord und wird von Trinindad aus wieder nach Hause fliegen, Babsi begleitet uns etwas laenger und wird ein halbes Jahr mit uns auf der Ivalu leben, voraussichtlich bis Fidschi oder Australien.
Hier in Barbados liegen wir in der Carlisle Bay vor Anker, einer grossen Bucht mit tuerkiesem Wasser direkt vor Bridgetown, der Hauptstadt des kleinen Inselstaates. Am 02. Januar vormittags sind wir nach knapp 15 Tagen Atlantikueberquerung hier angekommen, zuerst stand einklarieren auf dem Programm: Funkgeraet Ch 12: "Bridgetown harbour Control, this is sailing vessel Ivalu, can we clear in?" Eine Stunde spaeter sassen wir beim Officer im Buero und fuellten zig verschiedene Crewlisten aus, beantworteten Frageboegen ueber Frageboegen mit Fragen wie "haben Sie Ratten, ansteckende Krankheiten oder Tote an Bord?" - Nein. "Haben Sie Waffen an Bord" - Nein, ... Nach einem knapp zweistuendigen Buerokratiemarathon haben wir endlich unsere Stempel in die Paesse bekommen und sind somit offiziell im Land. Tja, und da hier in der Karibik fast jede Insel ein eigenstaendiges Land ist wird sich das alle paar Tage wiederholen.
Schon seit Wochen schieben wir die Frage vor uns her, wie wir unser Elektrizitaetsproblem an Bord am besten in den Griff bekommen, da unser Windgenerator erst ab 15 Knoten Wind die Batterien vernuenftig laedt und bei Flaute oder wenig Wind still steht. Wir haben uns dann dazu entschlossen, uns zusaetzlich noch Solarpaneele zuzulegen, nachtraeglich zu Weihnachten. Heute haben wir die Solarzellen installiert und hoffentlich unser Stromproblem somit im Griff. Die Paneele bringen ca. 4 Ampere Ladestrom, das sollte genuegen. Hoffentlich.
Gestern waren wir am Suedende der Bucht beim schnorcheln, dort liegen mehrere grosse Schiffswracks auf drei bis zehn Meter Wassertiefe. Diese sind ueber die jahre mittlerweile teilweise von den Korallen eingewachsen und von tausenden von bunten Rifffischen und Meeresschildkroeten, teils weit ueber einen Meter gross, bewohnt. Das ist wie durch's Aquarium schnorcheln.
Heute Nachmittag gegen vier Uhr (neun Uhr deutsche Zeit) wollen wir mit Kurs Bequia ablegen und ueber nacht die ca. 90 Seemeilen dorthin segeln. Bequia ist eine kleine Insel suedlich von St. Vincent und den Bildern und Berichten nach sieht es dort aus wie auf den kitschigen Karibikpostkarten, Palmen, tuerkieses Meer und weisser Sandstrand. Lassen wir uns mal ueberraschen. Davor muessen wir allerdings noch Wasser auftanken, einkaufen und ausklarieren.
Soweit von Barbados, viele liebe Gruesse von Martin, Johannes, Babsi und Lilli und der Ivalu

Kommentare

  1. ...liebe Lilli, liebe Babsi
    Ihr seid schon zu beneiden:)
    Ein Bisschen Frauenpower kann unseren Jungs nicht schaden!! Ich wünsch Euch eine supertolle Zeit auf der Ivalu und überhaupt... (danke nochmal fürs Übermitteln unseres Päckchens)
    Liebe Babsi denkst du noch an den dicken Kuß für Johannes?
    alles Liebe
    Karin

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