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Es werden Posts vom Mai, 2011 angezeigt.

Immer weniger Wind

Babsi und Martin grüßen euch vom ruhigen Pazifik. Es ist oft mal Flaute oder wenig Wind, sie kommen mit 2 - 3 Knoten Geschwindigkeit nur langsam voran. Sie nützen die Zeit mit kleineren Reparaturarbeiten. Jetzt sind es noch 500 Seemeilen. Die Position um 20 Uhr ist 24°45' Süd und 120°52' West.

Wechselhafter Wind

Der Wind ist sehr ungewöhnlich aus Südwest, tagsüber eher Flaute oder wenig Wind, nachts dagegen oft mal Starkwind. Die heutige Position um 20 Uhr (im Moment sind noch 9 Stunden Zeitverschiebung) ist 25°27 Süd und 118°10' West. Jetzt sind es noch 650 Seemeilen und somit 6 - 7 Tage.

Wenig Wind

Babsi und Martin grüßen euch ganz herzlich. Tagsüber haben sie wenig Wind, nachts ist es etwas mehr, trotzdem kommen sie mit 4 - 5 Knoten Wind ganz gut voran. Die Position um 20 Uhr war 26° 00' Süd und 114° 46' West. Jetzt sind es noch 830 Seemeilen bis Pitcairn. Alles läuft nach Plan. Vielleicht interessiert euch mal duschen auf hoher See: Sie schütten sich einen Eimer Salzwasser über den Kopf, schäumen sich Kopf bis Fuß komplett ein und brauchen weitere 2 - 3 Eimer Salzwasser, bis sie wieder schaumfrei sind. Wenn man sich sofort danach abtrocknet, bleibt eigentlich kein Salz am Körper.

1120 Seemeilen bis Pitcairn

Es sind nicht 900, sondern 1120 Seemeilen bis nach Pitcairn. Gestern war absolute Flaute, Martin und Barbara legten deshalb einen Hausfrauentag ein: Schiff putzen, Polster lüften, ... Am Abend kam dann Wind auf und seitdem segeln sie mit ca. 5 Knoten Fahrt. Es sind jetzt noch 1000 Seemeilen. Die heutige Position um 20 Uhr: 26°19' Süd und 111°17' West. Für die gesamte Überfahrt bis Pitcairn planen sie 10 Tage. Die Nachtwachen sind wie folgt aufgeteilt: Babsi 19 - 23 Uhr; Martin 23 - 02 Uhr; Babsi 02 - 05 Uhr; Martin 05 - 09 Uhr.

Kurs Pitcairn!

So, los geht´s! Anker auf und Kurs Pitcairn! Gleich kommt der Port Captain an Bord zum ausklarieren und dann machen wir uns auf den Weg zu der 900 Seemeilen entfernten Insel. In ca. einer Woche werden wir ankommen. In Pitcairn ist nur ein kurzer Stopp geplant, danach wollen wir in die Tuamotus zu den Gambier Inseln segeln.
Ab hier segeln wir zu zweit weiter, Johannes fliegt am 25. von der Osterinsel aus zurück nach Deutschland. Gestern gab es noch eine ausgiebige Abschiedsparty in einer Bar hier in Hanga Roa, gegen 4 Uhr in der Früh sind wir zurück an Bord gepurzelt. Die Bar hat ihren letzten Tag vor ihrem dreimonatigen Urlaub gefeiert, dadurch war alles kostenlos und wir wurden obendrein noch mit Lebensmittel für eine ganze Kompanie eingedeckt!
Los geht´s! Liebe Grüße senden
Martin, Johannes, Babsi

Bilder Osterinsel 2

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Bilder Osterinsel 1

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Osterinsel - Rapa Nui

Jetzt sind wir seit 5 Tagen hier auf Rapa Nui, wie die Einheimischen die Osterinsel nennen. Nach zwei Tagen Leichtwind und schönem Wetter haben wir relativ starken Wind aus Süd-Ost bekommen. Der einzig geschützte Ankerplatz bei dieser Windrichtung ist vor Hanga Roa, der einzigen Ortschaft auf der Insel. Der Ankergrund hier ist allerdings nicht ideal, zweimal ist unser Anker nachts bei ca. 35 Knoten Wind ein Stückchen gerutscht, bevor er wieder festen Halt gefunden hat. Und das trotz ca. 70 Meter Ankerkette. Aber der viele Wind hat auch sein Gutes, endlich haben wir mal wieder so richtig volle Batterien. Unser Windgenerator arbeitet seit Tagen ohne Unterlass.
Hier in Hanga Roa haben wir auch unsere Freunde von den Booten "Maggie", "Kuheli" und "Mare Liberum" wieder getroffen. Zusammen haben wir uns auf Galapagos zu einem Bier auf der Osterinsel verabredet. Außer unseren vier Booten sind nur noch zwei weitere Boote da: die beiden Einhandsegler Jim aus Neusee…

Bilder Überfahrt Galapagos - Osterinsel

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Reif für die (Oster)insel

Nach 17,5 Tagen und ca. 2000 Seemeilen sind wir endlich angekommen! Puh, das war eine lange Überfahrt. Eigentlich waren wir richtig schnell unterwegs, aber ca 600 Seemeilen vor unserem Ziel hat der Wind uns zuerst verlassen und danach aus allen möglichen Richtungen geweht, aber nie stetig und selten stark genug. Somit wurde es kein Endspurt sondern ein Gedultsspiel am Ende. Wie bei jeder längeren Überfahrt sind wir auch diesesmal nach ein paar Tagen in eine Bordroutine verfallen, die Tage kommen und gehen und man verliert jegliches Zeitgefühl. Hätten wir unser Logbuch nicht, wir könnten nicht sagen ob wir 10, 20 oder 30 Tage unterwegs waren. Unsere Bordroutine sah folgendermasen aus: So gegen neun Uhr haben wir gefrühstückt, normalerweise Müsli mit Obst. In den ersten Tagen noch frisches Obst, aber nach ca. 10 Tagen gab es nur noch Obst aus der Dose zu den Haferflocken. Nach dem Frühstück haben wir immer (naja, meistens...) unser kleines Sportprogtramm abgespult, um nicht völlig aus d…

Wir sind auf der OSTERINSEL!!!

Heyhey, hallo, liebe Grüße von der Osterinsel!!! Wir sind gestern Nachmittag hier angekommen und absolut überwältigt! Und es fühlt sich richtig gut an mal wieder festen Boden unter den Füßen zu haben! Ein ausführlicher Bericht über die Überfahrt und ein paar Bilder dazu folgen auf jeden Fall Heute noch!!
Viele liebe Grüße von uns dreien
Martin, Babsi und Johannes

Noch 200 Seemeilen bis zur Osterinsel

Die Crew der Ivalu grüßt euch, es geht ihnen gut und sie freuen sich auf die Osterinsel. Es sind nur noch 200 Seemeilen, aber der ständig drehende - ab und zu schlafende - Wind läßt sie nur langsam vorankommen. In zwei Tagen werden sie an Land gehen. Die heutige Position ist 24°46' Süd und 106°42' West. Ein Flügel vom Windgenerator ist abgebrochen und somit kann in den näcsten 2 Tagen kein Strom erzeugt werden. Das ist kein großes Problem, Ersatzflügel sind an Bord; der Windgenerator wird auf der Osterinsel von der Crew selbst repariert.

wenig Wind

Gestern war absolute Flaute, das Schiff bewegte sich kaum noch von der Stelle; das war die optimale Gelegenheit, einen Pazifikbadetag einzulegen. Jetzt gibt es wieder etwas Wind von Nordwest und sie segeln gemütlich mit 4 Knoten weiter. Die heutige Position ist 20°51' Süd und 104°23' West. Jetzt sind es noch 460 Seemeilen bis zu den Osterinseln.

Gemütliches Segeln

Wind und Welle haben nachgelassen und so segeln Babsi, Johannes und Martin ganz gemütlich mit 4 - 5 Knoten ihrem Ziel entgegen. Die heutige Position ist 18°34' Süd und 102°50' West. Es ist tagsüber nicht mehr so extrem heiß und nachts kühlt es immer mehr ab.

Noch 1000 Seemeilen

Babsi, Johannes und Martin grüßen euch ganz herzlich. Nachdem ein Vorsegel (die Genua) nicht mehr einsetzbar ist, segeln sie bis zu den Osterinseln mit Großsegel und Fock weiter. Sie haben eine gemütliche Geschwindigkeit von 5,5 Knoten und fühlen sich sehr wohl dabei. Das Genuafall (Leine) werden sie dann reparieren, oder schlimmstenfalls eine neue Leine kaufen müssen. Die heutige Position ist 12°52' Süd und 098°59' West. Jetzt sind es nur noch 1000 Seemeilen.

Kleine Zwischenfälle

Vorletzte Nacht ist bei 25 Knoten Wind und hoher Welle das Genuafall gerissen und das Vorsegel in den Pazifik gefallen. Es wurde in einer schnellen Aktion wieder "herausgefischt". Nun segeln sie mit der etwas kleineren Fock und einem 2 x gerefften Großsegel weiter. Leider war dann auch noch das Aussenventil verstopft und ließ sich nicht mehr reinigen. Martin mußte tauchen gehen, um es von außen zu reinigen - und - es funtioniert wieder!!! Zur Belohnung gab´s dann eine lecker zubereitete "Pazifik-Goldmakrele". Die heutige Position ist 09°10' Süd und 096°35' West. Jetzt sind es noch 1300 Seemeilen bis zu den Osterinseln.

Bordroutine

Bei 6 Knoten Fahrt und hoher Welle kommen Babsi, Johannes und Martin mit der Ivalu flott voran. Die Position (wie immer um 20 Uhr) ist: 05°28' Süd und 094°01' West. Auf längeren Segeletappen stellt sich immer ein gewisser Bordroutine ein. Der Vormittag ist mit Morgensport, Frühstück, Französisch- und Spanischkurs gut durchorganisiert, der Nachmittag steht ihnen dann "zur freien Verfügung". Liebe Grüße von den Dreien an alle Leser!

1700 Seemeilen bis zu den Osterinseln

Die Crew der Ivalu fühlt sich wohl auf der südlichen Halbkugel. Sie segeln mit 6 1/2 Knoten am Wind. Die Position um 20 Uhr unsere Zeit: 03°27' Süd und 092°35' West. Während des Tages ist es sehr heiß, aber in der Nacht kühlt es ordentlich ab.